Jubiläumsparty 2009

Tanzleila, die grösste regelmässige Frauenparty Europas wurde 20 Jahre alt und lud zur grossen Frauenparty im Volkshaus.

Anlässlich unseres Jubiläums wurde von Romeo Koyote Rosen ein Gedicht vorgetragen, das wir an dieser Stelle mit Stolz und Freude veröffentlichen.

Tanzleila

Die Tanzleila ist die älteste Frauendisco der Schweiz und grösste regelmässige Tanzveranstaltung für Frauen in Europa. Seit 1987 findet sie an jedem ersten Sonntag im Monat in der Kanzleiturnhalle beim Helvetiaplatz in Zürich statt. Ursprünglich wurde sie unter dem Namen "Kanzleila" von der Frauenetage des Kulturzentrums Kanzlei organisiert. Als das Zentum im Jahr 1990 geschlossen wurde, musste auch die "Kanzleila" umziehen. Sie ging einige Zeit auf Wanderschaft und kehrte, als die Kanzleiturnhalle wieder eröffnet wurde, an ihren neuen-alten Ort als "Tanzleila" zurück. Die politischen Strukturen änderten sich während der Jahre, aber die ursprüngliche Idee und die Motivation der Veranstalterinnen blieben erhalten. Die Frauen des Tanzleila-Teams vertehen sich nicht als kommerzielle Partyorganisatorinnen. Mit dem Gewinn unterstützen sie regelmässig diverse Frauenprojekte im In- und Ausland. Der Abend ist jeweils so konzipiert, dass möglichst viele Frauen trotz ihrer unterschiedlichen Bedürfnisse auf ihre Kosten kommen. Um 19.00 Uhr starten wir mit Standardmusik und tanzen uns von Hits, Funk, Hiphop bis zum Vocal House durch. Den krönenden Abschluss bildet meist das Techno-Trance-Nachtprogramm. Jeder Abend ist etwas anders, da wir schon seit Jahren auf jeweils neue Dekorationen und unterschiedliche D'Janes Wert legen. Frauen, die finanzielle Unterstützung für ein Projekt beantragen möchten, können dies übrigens an unserer Sitzung tun: 2. Mittwoch nach der Tanzleila, 19.15 Uhr in der HAZ.

fembit.ch - das Projekt

Woher - wohin?

fembit.ch ist aus dem Verein "Frauen fordern Räume" in Zürich auf Initiative von sechs Frauenprojekten entstanden. Wir stellen Frauen Raum im Internet zur Verfügung, auf dass Frauen sich Platz nehmen, ihre Projekte und Anliegen sichtbarer werden. Die Vielfalt der Frauenprojekte in der Schweiz soll so bekannter werden und Informationen vielen zugänglich gemacht werden. Vernetzen war schon immer "Frauenpraxis", machen auch wir weiter damit. fembit.ch ist eines der ersten Online-Frauenprojekte in der Schweiz: Vernetzung ist für Frauen schon lange Jahre ein Kernbegriff. 1998 kommt auch fembit.ch ins Web. fembit.ch will Frauenprojekte sichtbar machen, eine Plattform sein für Frauen. Wir veröffentlichen Informationen über Projekte, Gruppen, Organisationen. Das Projekt wird zur Zeit von 9 Organisationen getragen: dem Frauenzentrum Zürich, dem Veranstaltungskalender BOA, der Bibliothek schema f, der Frauenmusikschule WOMEN IN MUSIC (ehemals Serpent), der Frauendisco Tanzleila, dem Frauenambulatorium, WyberNet - Gay Business Women, Fachberatung www.brigitruf.ch, den Zoff!-Frauen gegen Rechts und fembit.ch selber. Ein gesamtschweizerisches Adressverzeichnis zeigt die Vielfalt der Frauenprojekte und -organisationen.

Was?

fembit.ch will eine Übersicht zu Schweizer Frauenprojekten, v.a. feministischen aus dem Non-Profit-Bereich, bieten. Neben Kurzporträts findet sich eine Präsentation des Angebots einzelner Projekte.

Wer?

Initiiert wurde fembit.ch von BOA, fraz, schema f, Serpent und dem Frauenzentrum Zürich. Finanziert wird die Site durch die Projekte selbst.